Offene Stellen in den USA fallen auf 7,079 Millionen – Immobiliensektor verzeichnet stärksten Einbruch seit 2014
US-Arbeitsmarkt zeigt Abkühlung: offene Stellen deutlich rückläufig
Die Zahl offener Stellen in den Vereinigten Staaten sank im August auf 7,079 Millionen und liefert damit neue Hinweise auf eine nachlassende Arbeitsnachfrage. Gegenüber dem revidierten Wert von 7,335 Millionen im Juli ging die Zahl um 256 000 zurück. Die Job-Openings-Rate lag bei 4,3 Prozent, während Einstellungen auf 5,192 Millionen stiegen und Kündigungen auf 3,066 Millionen fielen.
Besonders stark betroffen war der Bereich Immobilien, Vermietung und Leasing. Die offenen Stellen in diesem Sektor fielen um rund 45 000 und lagen damit bei etwa 50 000, der niedrigste Stand seit Februar 2014. Auch in professionellen und geschäftsbezogenen Dienstleistungen nahm die Nachfrage merklich ab, mit einem Rückgang um 119 000 auf 1,186 Millionen offene Stellen. Private Bildung und Gesundheitsdienste verzeichneten einen Rückgang um 101 000 auf 1,484 Millionen.
- Leisure und Gastgewerbe: Anstieg um 61 000 auf 829 000 offene Stellen.
- Handel, Transport und Versorgungsunternehmen: Zunahme um 43 000 auf 1,287 Millionen.
- Information: ebenfalls ein moderater Anstieg bei den Vakanzen.
- Bau und Fertigung: ebenfalls rückläufige Tendenz bei den offenen Stellen.
Die Daten stammen aus der monatlichen Job Openings and Labor Turnover Survey, die am 29. September in Washington veröffentlicht wurde. Analysten sehen in dem Rückgang der Vakanzzahlen ein weiteres Indiz dafür, dass sich der Arbeitsmarkt abkühlt, was Anlegern und der US-Notenbank neue Anhaltspunkte für die Einschätzung künftiger geldpolitischer Schritte liefert.