Weltfrauentag: Gleichstellungsbeauftragte macht unbezahlte Sorgearbeit zum lokalen Thema
Gleichstellung beginnt im Alltag und in der Bezahlung
Zum Weltfrauentag rückt die Gleichstellungsbeauftragte von Hann. Münden gesellschaftliche Belastungen in den Fokus, die für viele Frauen zum Dauerzustand geworden sind. Im Gespräch schildert sie, wie unverzichtbare Sorgearbeit oft unsichtbar bleibt, Erwerbschancen einschränkt und langfristig in finanzielle Abhängigkeit führt.
Sie fordert konkrete Maßnahmen auf kommunaler Ebene: den zielgerichteten Ausbau von Betreuungsangeboten, deutlich flexiblere Arbeitszeitmodelle, mehr Transparenz bei Gehältern und stärkere Unterstützung für Alleinerziehende. Nur durch solche strukturellen Schritte lasse sich die Kluft zwischen Sorgearbeit und Erwerbsarbeit verringern.
Die Beamtin betont, dass Gleichstellung keine abstrakte Forderung sei, sondern sich in konkreten Entscheidungen in Rathäusern, Schulen und Betrieben zeige. Lokale Initiativen könnten kurzfristig entlasten, langfristig seien jedoch politische Vorgaben und finanzielle Mittel nötig, damit Frauen echte Teilhabe erreichen.
Das Gespräch wurde in Hann. Münden geführt und beleuchtet, wie Kommunen durch Praktisches und Politisches den Alltag von Frauen nachhaltig verändern können.

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