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Arbeitslosigkeit steigt auf 8,3 Prozent — AMS meldet nationale Zunahme, regional erste Besserung

03. März 2026

Arbeitslosigkeit steigt weiter, doch in Regionen zeichnen sich erste Erholungszeichen ab

Wien — Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Februar nicht verbessert. Ende des Monats meldete das Arbeitsmarktservice AMS 436 160 Personen, die arbeitslos oder in Schulung waren. Das entspricht einem Anstieg von 6 220 Personen oder 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent.

AMS-Chef Johannes Kopf wies in der Mitteilung auf zweigeteilte Entwicklungen hin: «Obwohl die Zahl der beim AMS gemeldeten Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer steigt, zeigen sich in einzelnen Bereichen bereits deutliche Anzeichen der prognostizierten Erholung.» Besonders in Oberösterreich und Kärnten sei die Arbeitslosigkeit zurückgegangen, zugleich erhöhe sich der Zugang an offenen Stellen erfreulicherweise wieder.

Gleichzeitig mahnte Kopf zur Vorsicht: «Der Konflikt im Nahen Osten könnte neben dem humanitären Leid auch unsere wirtschaftliche Erholung spürbar belasten.» Externe geopolitische Risiken sowie schwankende Weltmärkte bleiben damit gewichtige Unsicherheitsfaktoren für Beschäftigung und Investitionen.

Was die Zahlen bedeuten

Die leicht steigende Arbeitslosigkeit signalisiert, dass die bisherige Erholung am Arbeitsmarkt nicht flächendeckend verläuft. Während manche Regionen und Branchen wieder offene Stellen melden, spüren andere Bereiche noch die Nachwirkungen wirtschaftlicher Schwäche und globaler Unsicherheiten. Für Betroffene bedeutet das oft längere Suche nach einer passenden Anstellung und vermehrte Nachfrage nach Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten.

  • Gesamtzahl Arbeitslose oder in Schulung: 436 160
  • Jährliche Veränderung: +6 220 Personen (1,4 Prozent)
  • Arbeitslosenquote im Februar: 8,3 Prozent (+0,2 Prozentpunkte)

Die Bundesregierung, Sozialpartner und das AMS stehen vor der Aufgabe, wieder mehr Stellenangebote passgenau zu vermitteln und Weiterbildungsangebote zu verstärken, damit die Aufwärtstendenzen in einzelnen Regionen langfristig auf breitere Beine gestellt werden können. Beobachter erwarten in den kommenden Monaten genauere Signale darüber, ob die positiven regionalen Trends zu einem nachhaltigen Trend für das gesamte Land werden.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: oe24.at

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